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Probleme mit Geocaches

Veröffentlicht in Rechtliches

Tipps für Probleme mit Geocaches oder Geocachern. 

Wenn ein Geocache Probleme macht oder entfernt werden soll, sollte man wie folgt verfahren:

  • Finger weg von fremden Geocaches! Das kann erhebliche Folgen nach sich ziehen. Siehe Link (gilt nicht nur für Jäger): http://www.wildundhund.de/438,7740/
    Das ist auch der Grund, wieso keine Geocaching-Plattform die Verantwortung für einen Geocache übernimmt. Ein Geocache ist Eigentum des Versteckers. 
    Ausserdem: Wenn Geocaches entfernt werden, ohne das zugehörige Listing auf einer Plattform zu sperren, kann das mehr Schäden provozieren als der Cache selbst, da die Geocacher entsprechend aufwendiger suchen, oder einen besser versteckten Ersatzcache legen. 
  • Als erstes die Plattform ausfindig machen und das zugehörige Listing suchen. Prinzipiell muss dazu auf allen gängigen Plattformen ein Account angelegt werden. Notwendige Premium-Accounts, um Premium-Listings zu finden erhalten Kommunen und Behörden i.d.R. kostenlos.
  • Erster Ansprechpartner ist der Verstecker (Owner). Nur er sollte den Cache entfernen und die Online-Beschreibung archivieren. Jede Geocache-Beschreibung auf jeder Plattform enthält Links zum Profil des Owners mit Kontaktmöglichkeiten. In dem Punkt sind alle Plattformen gleich.
  • Erst wenn die Kommunikation mit dem Cacheverstecker kein Ergebnis bringt, sollte das Listing gemeldet werden. Extremcaching bietet dazu unter jedem Listing einen Link an. Nach Prüfung kann dann das Listing gesperrt werden. Das entfernt aber nicht den Cache, sondern hält nur die Cacher fern. Dabei gilt es zu beachten, dass viele Geocacher Datenbanken nutzen, die veraltet sein können. Trotz Listing-Sperre können immer noch Geocacher am Cache auftauchen! Es gilt immer noch der erste Punkt: Finger weg vom Cache! Im Zweifelsfall beim Fundbüro abgeben.
  • Verbale Konfrontation mit Geocachern vermeiden. Die Community ist sehr, sehr groß! Drohungen mit rechtlichen Schritten o.ä. enden oft mit neuen Caches unter Fake-Accounts, oder Listings auf unzugänglichen Untergrund-Plattformen. Mit solchen Mitteln wird man Geocacher nicht los. In der Regel ist freundliche Kommunikation am erfolgreichsten.

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